Hooping und Poi-Spielen – das ist tanzen mit und um sich selbst; herumwirbeln, um die eigene Mitte zu finden und sich erlauben, sich nur um sich selbst zu drehen!

Spinning (drehen) ist der Überbegriff für eine ganze Reihe von Techniken mit verschiedenen Jonglage-Tools, und sie alle haben eins gemeinsam: Die spielerische Verbindung von Tanz, Meditation, Konzentration, Koordination, Balance, (Körper-)Bewusstsein und ganz von alleine noch full Body-Workout! – Spinning hat so vielfältige Aspekte, dass es für jedeN etwas anderes bedeutet und sie oder ihn aus ganz unterschiedlichen Gründen begeistert, beruhigt und/oder herausfordert!

 

Die Anfänge des Tanzes mit dem Hula Hoop lassen sich nur schwer bestimmen. In vielen Teilen der Welt gibt es schon seit Jahrhunderten verschiedene Spiele mit Reifen – von den Alten Ägyptern über die Ureinwohnern Amerikas bis ins Europa des 19. Jahrhunderts taucht der Hoop als Sport- und Spielgerät auf, er wurde mit einem Stock vor sich hergetrieben, um die Hüfte gedreht oder als Jagdübung wurde mit einem Speer durch die Öffnung geworfen. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts gelangte der Hula Hoop dann durch eine amerikanische Firma zu Weltruhm und erlebt nun seit Ende der 90er Jahre einen erneuten Aufschwung.
Mittlerweile ist der Tanz mit dem (brennenden) Hula Hoop auch von der Jonglier- und Spinning-Szene gepusht worden, neue Techniken werden entwickelt und auf Conventions weitergegeben, und auch Object Manipulation mit kleineren Reifen (sog. Iso(lation)-Hoops) wird immer beliebter.

Das Spiel mit den Poi hat seinen Ursprung bei den Māori in Neuseeland. Die Anfänge reichen dort über 1000 Jahre weit zurück und sind nicht schriftlich überliefert. Die Māori setzten ihre Poi ursprünglich ein, um Geschicklichkeit und Beweglichkeit zu trainieren und erzählten mit ihrem Spiel sogar Geschichten. Mittlerweile werden die Poi überall auf der Welt geschwungen und die Techniken haben sich in alle möglichen Richtungen weiterentwickelt, die Anzahl der Bewegungsabläufe ist nahezu unbegrenzt. Mittlerweile wird das Poi-Spielen in Neuseeland an vielen Schulen als Unterrichtsfach angeboten und hat so zu seiner Ursprungskultur zurückgefunden.

 

In meinen Hoop-Workshops beginnen wir mit Grundlagen – Rotieren des Hoops um die Hüfte und auch dort halten – im Laufe des Workshops werden wir gemeinsam erkunden, um welche Teile des Körpers er sich noch drehen kann und wie man von einem zum anderen wechselt, ohne den Hoop abzusetzen.
Je nach Lust, Laune und Kondition können wir zum Ende hin noch andere Impulse erproben (Isolation, vertikales Spielen, …).

In den Poi-Workshops beschäftigen wir uns anfangs „nur“ mit dem gleichzeitigen Vorwärts- und Rückwärtsschwingen der Poi, mit dem „Playing in a box“ (3 mögliche Spiel-Ebenen bilden eine dreidimensionale „Box“) und mit verschiedenen Drehungen.
Auch hier können wir natürlich bei Interesse noch weiter gehen.

Wenn du schon einen Hoop hast bring ihn mit, ansonsten werde ich Übungshoops mitbringen und auch verkaufen. Bitte sag also bei der Anmeldung bescheid, ob du einen brauchst!
Poi kann ich bisher leider noch nicht stellen, es müssen also eigene mitgebracht werden!

 

Wenn ihr eine Gruppe seid, die gern einen Workshop ausrichten möchte – sprecht mich an!

Zur Zeit gibt es keine anstehenden Workshop-Termine.

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